Dank an alle Einsatzkräfte nach Waldbrand am Saurüsselkopf

Pressemitteilung des Bayerischen Innenministeriums

Der Waldbrand am Saurüsselkopf südlich von Ruhpolding ist gelöscht. Zeitweise haben mehr als 350 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Bergwacht, der Hilfsorganisationen, der Polizei und der Bundeswehr rund 10 Tage lang die Flammen in den steilen und unwegsamen Hanglagen erfolgreich bekämpft.  Bayerns Innenstaatssekretär Sandro Kirchner würdigte das große Engagement der Einsatzkräfte: "Mein herzlicher Dank gilt allen beteiligten Helferinnen und Helfern, die hochprofessionell und unermüdlich gegen die Flammen angekämpft haben. Sie haben Tag und Nacht ihr Bestes gegeben, um das Feuer zu löschen und die Bevölkerung sowie die Natur bestmöglich vor Schäden zu bewahren." Mit einer betroffenen Fläche von rund 140 Hektar war der Waldbrand einer der größten in Bayern in den letzten Jahrzehnten. Der erfolgreiche Einsatz zeige laut Kirchner, dass der Freistaat und seine Rettungs- und Hilfsorganisationen Katastrophen wirksam bewältigen können: "Unsere Einsatzkräfte sind bestens qualifiziert und gut auf alle Herausforderungen vorbereitet, das wurde erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

Eine besondere Herausforderung bei der Löschung des Brandes stellte nach Kirchners Worten das Gelände dar: "Auf solchem bergigen Terrain ist der Einsatz von herkömmlichen Feuerwehrgeräten nicht möglich, daher waren wir auf Hubschrauber zur Unterstützung für die Brandbekämpfung aus der Luft angewiesen. Insgesamt waren bis zu 11 Hubschrauber der Polizei, der Bundeswehr und von privaten Anbietern an den Löscharbeiten beteiligt."  Auch die Polizei Baden-Württemberg hat die Löscharbeiten mit einem Hubschrauber unterstützt. "Wir sind sehr dankbar für die Hilfeleistung auch über Landesgrenzen hinweg sowie für die Unterstützung durch die Bundeswehr", betonte Kirchner.

 

Dank an die Pallinger und Freutsmooser Feuerwehr

Auch die Feuerwehren Palling und Freutsmoos waren an mehreren Tagen vor Ort, um beim Kampf gegen den Waldbrand am Saurüsselkopf wichtige Unterstützung zu leisten. 

Im Namen der Gemeinde möchte ich den Kameraden beider Wehren meinen herzlichen Dank für diesen solidarischen Hilfseinsatz aussprechen. Der Dienst im Bergwald unter schwierigen Bedingungen war körperlich sehr fordernd. Dabei mussten zahlreiche Glutnester gesucht und von Hand gelöscht werden. Dass die überörtliche Hilfe im Landkreis so schnell und reibungslos funktionierte, verdient große Anerkennung.

Ein Dank gilt auch den Arbeitgebern, die die Einsatzkräfte für diese Tage unkompliziert freigestellt haben.

Markus Huber
Erster Bürgermeister
Gemeinde Palling