„Herausragende IT-Sicherheit" – Gemeinde Palling erhält Siegel für kommunale IT-Sicherheit in Version 4.0

Die Bedrohungslage im Cyberraum bleibt ernst: Laut dem aktuellen Bericht zur Cybersicherheit in Bayern wurden allein im Jahr 2024 mehr als 48.000 Fälle von Cyberkriminalität in Bayern bei der Polizei angezeigt. Ransomware-Angriffe auf Kommunen und öffentliche Einrichtungen nehmen dabei kontinuierlich zu - mit teils existenzbedrohenden Folgen. Für Gemeinden bedeutet das: Informationssicherheit ist keine Kür mehr, sondern eine Pflichtaufgabe.

Die Gemeinde Palling stellt sich dieser Verantwortung. Am 23. Februar 2026 überreichte Informationssicherheitsbeauftragter Andreas Gehret (rechts), der im nördlichen Landkreis Traunstein mehrere Kommunen in IT-Sicherheitsfragen betreut, dass „Siegel für kommunale IT-Sicherheit" des Bayerischen Landesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (LSI) in der aktuellen Version 4.0 an Ersten Bürgermeister Franz Ostermaier (Mitte). Unterstützt wurde er dabei von EDV-Verantwortlichem Helmut Heigermoser (links).

Bild

Das LSI-Siegel belegt, dass die IT-Sicherheitskonzepte einer Gemeinde den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und einen verantwortungsbewussten Umgang mit Bürger- und Wirtschaftsdaten gewährleisten. Die Version 4.0 stellt dabei die bislang anspruchsvollste Stufe dar und berücksichtigt die aktuell verschärfte Bedrohungslage sowie neue regulatorische Anforderungen.

„Das Erreichen des Siegels in Version 4.0 ist eine herausragende Leistung", betonte Gehret bei der Übergabe. „Es zeigt, dass die Gemeinde Palling die heutigen Anforderungen an die Informationssicherheit ernst nimmt und ihrer Verantwortung gegenüber den Daten der Bürgerinnen und Bürger vollumfänglich gerecht wird."